Förderverein zur Erhaltung der Dorfkirche Landin e.V.

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Fördervereins zur Erhaltung der Dorfkirche Landin e.V.


Die 21. Geschichte aus Landin: "Das Wehklagen im Schloss von Landin" ist online

In unserer Rubrik : "Geschichten aus Landin" mit Anekdoten aus dem Dorfleben und Geschichten aus früheren Tagen ist ein neuer Beitrag zu lesen. Herzlichen Dank dem Autor Herrn Dr. Knackmuß!     Folgen Sie dem Link zu den Geschichten aus Landin.


Nun kann es losgehen...

Am 29.09.2018 fand der feierliche 1. Spatenstich und damit der offizielle Baubeginn für die Sanierung der Landiner Kirche statt.

Viele Landiner und Freunde der Landiner Kirche sind aus diesem Anlass und bei herrlichsten Sonnenschein auf den Landiner Kirchberg gekommen. Der Festakt begann mit einer Gesangsdarbietung des Stechower Kindergartens, die für viel Freude und Unterhaltung sorgte. Die Gruppenleiterin der Kita, Raika Koch, erklärte vor dem Auftritt ihrer Kinder, wieviel die Sanierung und Wiederinbetriebnahme der Landiner Kirche ihr persönlich bedeutet: hier wurde sie getauft, hier heirateten ihre Eltern, ihr Bruder erhielt hier seine Konfirmation. Die Kinder sangen unter anderem „Wer will fleißige Handwerker sehen, der muß nach Landin hingehen...“ das war zweifellos der künstlerische Höhepunkt des Vormittages und erfreute alle Zuschauer.

         

 
Anschließend hielt der zuständige Pfarrer Herr Huth eine Andacht und umriss das Projekt der Kirchensanierung – von der Finanzierung bis zur beabsichtigten Nutzung. Andreas Tutzschke, der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates, hob in seinem Redebeitrag hervor, dass Initiativen wie die des Fördervereins eine gute Möglichkeit sind, Kirchen im Dorf zu verankern, sowohl physisch als auch durch das erweiterte Nutzungskonzept. Im Anschluß betonte Herr Pfarrer Arnulf Kraft vom Förderkreis Alte Kirchen in Berlin und Brandenburg e.V. die gute Zusammenarbeit bei der Vorbereitung des Projekts mit den Beteiligten.
Auch die Amtsdirektorin unseres Amtsbereiches, Frau Ilka Lenke, war zugegen und nutzte die Gelegenheit, die Bedeutung der Wiederherstellung der Landiner Kirche für die Region zu unterstreichen. Sie freut sich auf eine Bereicherung des kulturellen Lebens im Havelland – und wir natürlich auch. Abschließend wurde der symbolische Spatenstich vollzogen.

         

 
Sehr gut angenommen wurde die anschließende Kirchenführung und der Rundgang durch das Gebäude. Und bei Kaffee, Kuchen und anregenden Gesprächen saßen die Teilnehmer und Besucher noch lange im Windschatten der Kirche und genossen die Sonne und das Beisammensein. Alles in allem war es eine sehr fröhliche und angenehme Veranstaltung. Ein Teilnehmer brachte es treffend auf den Punkt: dieses lebendige, von positiver Zukunftsaussicht geprägte Treffen im Kontrast zur Würde des der Kirche vorgelagerten Friedhofes symbolisiert das Nebeneinander von Leben und Tod im besten Sinne. Dem können wir nur zustimmen.

         

 
Wir freuen uns auf einen hoffentlich reibungslosen Bauablauf ohne Zwischenfälle und eine tüchtige und konstruktive Zusammenarbeit. Und wir würden uns freuen, den Stechower Kinderchor zur Einweihung in einem Jahr wiederzusehen. Wenn eines Tages die erste Hochzeit oder Taufe in der Landiner Kirche stattfindet, hat sich alles gelohnt.

Ein herzliches Dankeschön auch diesmal wieder an alle fleißigen Unterstützer und Kuchenbäcker, es macht viel Freude, sich auf euch verlassen zu können.

Gert Dittrich

Hier noch zwei Ausschnitte von unserem Kinderchor:

    

Landiner (HVL) zu Besuch in Landin (UM) am 14.09.2018

Der Förderkreis Alte Kirchen Berlin/Brandenburg vergab in diesem Jahr das Startkapital zur Unterstützung von neuen Initiativen in der schönen Stadt Angermünde. Da wir den Förderpreis vor zwei Jahren selbst erhielten und im vergangenen Jahr die Preisverleihung hier in Landin ausrichteten, waren wir ebenfalls eingeladen, an der Preisverleihung teilzunehmen. Und bestimmt sind viele unserer Landiner schon mal darauf gestoßen, dass irgendwo in der Uckermark ebenfalls ein Landin existiert. Was lag also näher, als die Reise nach Angermünde mit einem Besuch unseres Namensvetters zu verbinden.

Bereits bei der Kontaktaufnahme war die Kommunikation überaus offen und neugierig machend, so dass sich am 14.09.2018 eine kleine Delegation aus dem Havelland auf den Weg machte, um das Landin der Uckermark zu erkunden. Aber ach, Brandenburg ist doch ziemlich groß und auf den 180 km bis ins uckermärkische Landin lagen so viele Baustellen, dass wir die Geduld unserer Gastgeber arg strapazierten. Sehr verspätet wurden wir dennoch ganz herzlich vor der Kirche empfangen.
Zunächst mussten wir lernen, dass es ein Hohen- und ein Niederlandin gibt, beides bildet zusammen mit den Ortsteilen Schönermark und Grünow die Gemeinde Mark Landin und gehört zum Amt Oder/Welse.  http://www.amt-oder-welse.de

         

 
Frau Schäfermeier vom GKR führte uns durch die wunderschöne Kirche von Niederlandin, einem Feldsteinbau des 13. Jh. mit Fachwerkturm von 1633 und einem in der Art einmaligen Flügelaltar mit Mondsichelmadonna von 1470. Auffällig war die in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts erneuerte Holzdecke, die noch immer nagelneu aussieht. Frau Schäfermeier erklärte, dass die Decke eine Spende der Partnergemeinde in Essen (NRW) war.

Im Anschluss fuhren wir mit Frau Frischmut und Herrn Jendryke nach Hohenlandin und besuchten die Ruine der um 1860 im normannischen Stil angelegten Schlossanlage. Die einstige Pracht und Eleganz sind den Gemäuern noch heute anzusehen. Aus der Größe der ehemaligen Wirtschaftsgebäude ist ersichtlich, dass damals von hier aus viele Ländereien bewirtschaftet wurden.
Wir hoffen, dass sich für das Schloss eine potente Initiative findet, die das Schloss sanieren und einer tragfähigen Nutzung zuführen kann.

         

 
Zum Schluss luden uns unsere Gastgeber auf eine Brotzeit ein, die sie im Dorfgemeinschaftsraum, welcher sich idyllisch in einem alten, restaurierten Speichergebäude in Niederlandin befindet, vorbereitet hatten. Hier hatten wir noch Gelegenheit, einen Kerzenständer aus Eichenholz von unserem Landiner Teufelsberg und einen Weinstock zu überreichen und persönliche Gespräche zu führen.
Wer weiß, vielleicht können wir gemeinsam eines Tages unter reifen Trauben bei Kerzenschein ein gutes Glas Wein mit den Landinern (UM) genießen.

Nachdem wir die beeindruckende Offenheit und Gastfreundschaft der uckermärkischen Landiner erfahren durften, fuhren wir gut gestärkt und inspiriert weiter nach Angermünde. Der Weg führte über eine herrliche Birnbaumallee, die sich übrigens in vollem Fruchtbesatz präsentierte, aus Landin hinaus in die liebliche Uckermark. Alle Teilnehmer des Ausflugs waren sich darin einig, dass wir Landin bei der nächsten Gelegenheit erneut besuchen.

Und natürlich möchten wir auch alle Landiner aus der Uckermark herzlich gern zu uns ins Havelland einladen, um ihnen unser Landin zu zeigen.
Von uns allen ein aufrichtiges Dankeschön für die Gastfreundschaft.

Gert Dittrich


Landrat Roger Lewandowski besucht Landin

Am 19.07.2018 tourte der Landrat durch unseren Amtsbereich und stattete auch Landin und unserem Kirchenprojekt einen Besuch ab.
Er interessierte sich sehr für den Zustand der Kirche und auch für das Nutzungskonzepts des Vereins.

         

Fotos: Norbert Stein

Wir als Förderverein freuen uns, das unser Projekt in den Focus des Landkreises rückt und erhoffen uns natürlich Unterstützung, wenn unser Projekt in Stocken geraten sollte.

Gert Dittrich


Rundfahrt der Stiftung Brandenburgische Dorfkirchen am 31.05.2018

Aus Anlass des 10. Jahrestages der Gründung der Stiftung Brandenburgische Dorfkirchen organisierte der Förderkreis Alte Kirchen und die Stiftung eine Bustour zu ausgewählten Kirche des Havellandes. Auch unsere Kirche stand mit auf dem Reiseplan. Es gab eine erstaunlich hohe Nachfrage für diese Tour und so stand am 31.05.2018 um 15:00 Uhr ein voll besetzter Reisebus mit ca. 50 interessierten und kundigen Besuchern vor unserem Kirchlein. Diese hatten auch das seltene „Glück“, eine der wenigen noch ungenutzten Kirchen Brandenburgs in Augenschein zu nehmen. So konnten sie sich ein eigenes Bild vom Umfang der Arbeiten machen. Der Architekt Herr Nisse vom Büro ibs, der die Sanierung begleitet, führte kundig durch die Kirche und beantwortete Fragen. Anhand der Landiner Kirche konnte die Arbeit der Stiftung Brandenburgische Kirchen und des Förderkreises Alte Kirchen Berlin-Brandenburg gut illustriert werden.
Anschließend gab es bei Erfrischungen, Kaffee und Kuchen die Gelegenheit für Gespräch und Gedankenaustausch.

Wir danken den Besuchern für ihr Interesse und auch für die großzügigen Spenden, die wir verzeichnen konnten.
Mein ganz besonderer Dank gilt den fleißigen Kuchenbäckern und Helfern des Fördervereins, die z.T. ganz spontan mit ihrer Unterstützung zum Gelingen des Besuchs beitrugen.

Gert Dittrich

Aus den Rückmeldungen der Teilnehmer dürfen wir hier beispielhaft folgende Mail zitieren:

"Sehr geehrter Herr Dittrich,

als Teilnehmer an der von Herrn Kraft liebevoll organisierten Rundfahrt zu ausgewählten, geförderten Kirchen des Havellandes hatten wir Gelegenheit, Ihre Gastfreundschaft als einen der Höhepunkte der Reise zu genießen. Die sachkundige Führung an der schlafenden Dorfkirche, die freundliche Aufnahme in Ihrem wunderschönen Anwesen, in dem wir großzügig verwöhnt wurden, all das wird uns in erfreulicher Erinnerung bleiben. Wir danken Ihnen und Ihrem fürsorglichen Team ganz herzlich.

Gerade das Aufzeigen des Kontrastes zwischen den besichtigten Kirchen - einerseits das bisher Erreichte und andererseits der hilsbedürftige Zustand der schönen Landiner Kirche - wird der weiteren Spendenbereitschaft förderlich sein. Wir verdanken insbesondere Ihnen und Ihren vielen Helfern einen erlebnisreichen Tag im Havelland, der den Wunsch weckt, wiederzukommen.

Mit freundlichen Grüßen
Bodo und Christine Beckmann"


Kunstausstellung mit Bernd Martin in der Dorfkirche Pessin

Wir möchten Sie gerne auf eine Veranstaltung des befreundeten Fördervereins Dorfkirche Pessin e.V. aufmerksam machen:

“Himmelfahrt“ - Kunstausstellung mit Bernd Martin in der Dorfkirche Pessin.
Geöffnet von Mai bis Oktober jeden Sonntag von 13:00 bis 16:00 Uhr und nach Vereinbarung. Sonderöffnung am 10. Mai 2018 (Himmelfahrt) von 10:00 bis 16:00 Uhr.
Vernissage am 17. Juni 2018 um 15:00 Uhr mit Kaffee und Kuchen. Eintritt frei, Spenden sind willkommen.

Evangelische Dorfkirche Pessin, Dorfstr. 14b, 14641 Pessin

Weitere Infos: Flyer zum Download


Mitgliederversammlung des Fördervereins am 09.02.2018

Hiermit laden wir Sie recht herzlich zur Mitgliederversammlung des Fördervereins zur Erhaltung der Dorfkirche Landin e.V. ein. Diese Versammlung ist öffentlich und wir freuen uns über die Teilnahme von interessierten Bürgern.
Wann:   09.02.2018   Beginn: 17.30 Uhr
Wo:   Gemeindehaus, Parkstraße 3a, 14715 Landin

Weitere Infos: Einladung zum Download


Landiner Weihnachtsmarkt : Samstag, 9.12.2017

    

 
Am Samstag, den 9. Dezember 2017, von 14:00 bis 18:00 Uhr findet der 6. Landiner Weihnachtsmarkt rund um das Gemeindehaus in der Parkstraße 3a in Landin statt.
Ab 16:00 Uhr singt der Chor 'Salto Tonale' und ab ca. 17:30 Uhr gibt es einen Laternenumzug für die Kinder.
Wir freuen uns, Sie dort begrüßen zu dürfen.


Vortrag von D. von Bredow-Senzke am 07.10.2017:

"Eine kleine Zeitreise durch die Geschichte der Familie von Bredow
Mit einem Abstecher zu den Bredows in Landin und Kriele"

Ein sehr informativer und anregender Vortrag in Landin:
Trotz regnerischen und herbstlichen Wetters war das Gemeindehaus in Landin bis auf den letzten Platz besetzt. Der Förderverein lud zu einem interessanten Geschichtsvortrag bei Kaffee und Kuchen bzw. Zwiebelkuchen und Federweißen ein und viele interessierte Besucher von nah und fern kamen.

         

 
Die vortragende, Frau D. v. Bredow, führte das Auditorium auf eine kleine Zeitreise durch die Geschichte der Familie von Bredow, der für das Havelland und das Ländchen Friesack so prägenden Familie. Viele Besucher waren gespannt auf den Exkurs zu den von Bredows in Landin und Kriele. In einer sehr engagierten Vortragsweise, die sie mit vielen Schautafeln, historischen Karten und Grafiken illustrierte, machte Fr. v. Bredow die Geschichte der letzten Jahrhunderte seit der Christianisierung des Havellandes für die Zuhörer und Zuschauer greifbar. Noch lange nach dem offiziellen Teil des Vortrages gab es angeregte Gespräche in kleine Gruppen.

       

 
Hiermit möchten wir uns ganz herzlich bei Fr. v. Bredow für den engagierten Vortrag bedanken. Ihre Arbeit für die Familienforschung und deren Darstellung in der Öffentlichkeit ist eine rein ehrenamtliche Tätigkeit, weshalb sie für ihre Vorträge kein Honorar verlangt. Die an diesem Abend gesammelten Spenden können somit in vollem Umfang zugunsten der möglichst baldigen Wieder-Nutzbar-Machung der Landiner Kirche verwendet werden.
Aber auch den vielen fleißigen Helfern, die mit ihrer zuverlässigen Unterstützung diesen Abend erst möglich machten, sei an dieser Stelle gedankt.

Gert Dittrich

Hier gehts zum Flyer für den Vortrag.


Rückblick auf die Preisverleihung des Förderkreises Alte Kirchen in Landin

Am Freitag, den 22.09.2017 war ein Kommen und Gehen in der Landiner Kirche, als ob es keine Kirchensperrung gäbe. Ja, an diesem warmen und sonnigen Herbsttag konnte man einen Eindruck davon gewinnen, wie es wäre, wenn wir unsere Kirche schon nutzen könnten.

Zur Preisverleihungs-Feier "Startgeld für Fördervereine" des Förderkreises Alte Kirchen e.V. konnten wir in Absprache mit der Kirchengemeinde und dem Architekten das Gebäude für kleine Gruppen öffnen und den Innenraum der Kirche vorzeigen.
Die Restauratorin Frau Schulz erläuterte den interessierten Besuchern den Zustand der Kirche, des Altars sowie des Gestühls, der Architekt Herr Nisse berichtete über den Schädigungsgrad der Bausubstanz und die Planungen für die Zukunft und unser aktives Mitglied Eva Schneider führte um die Kirche herum. Zwei Landiner Künstler, Uthea Dormer und Dirk Friese, waren bereit, einige ihrer Werke in der Kirche auszustellen, um wenigstens ansatzweise einen Eindruck von der geplanten zukünftigen Nutzung als "Kunst- und Kulturkirche" zu vermitteln.

       

 
An diesem Tage aber waren die drei Preisträger aus Lauta-Stadt (Lkr. Bautzen), Niendorf (Lkr. Teltow-Fläming) und Groß-Ziethen (Lkr. Barnim) die Hauptpersonen. Sie alle haben ja ähnliche Probleme und Anliegen wie wir und so war es doch neben der dringend benötigten finanziellen Zuwendung auch ein Mutmacher und eine Geste der Anerkennung ihrer Initiativen.
Das Programm war sehr ausgewogen, jeder der Redner hatte so viel mitzuteilen, dass sich keiner an die vorgesehenen drei Minuten Redezeit halten konnte – lediglich unsere Ortsvorsteherin Hanka Gregor holte mit einem erfrischend kurzen Redebeitrag im Zeitplan ein wenig auf.

         

 
Für eine würdige musikalische Umrahmung konnten wir Camilla Pinder (www.harfenland.de) aus Friesack gewinnen. Sie erfreute die Gäste mit ihrem virtuosen Harfenspiel und zauberhaften Gesang. Wir wünschen ihr für die bevorstehende Niederkunft alles Gute und viel Glück. Für das Catering war Doreen Petras aus Kotzen verantwortlich und sie hat den Geschmack der Teilnehmer getroffen. Ihr abwechslungsreiches Essen und die Kuchenspenden der vielen tüchtigen Kuchenbäcker waren schnell verspeist.
An dieser Stelle möchten wir uns bei allen fleißigen Helfern und Unterstützern bedanken, die mit ihrem Einsatz dafür sorgten, dass dieser Tag in Landin allen Besuchern als angenehm und gelungen in Erinnerung bleibt. Das Feedback, welches wir erhielten, war durchweg positiv. Insbesondere das Engagement von Arnulf Kraft vom Förderkreis Alte Kirchen ist hervorzuheben, ohne seine Protektion wäre die Veranstaltung - und auch unser Projekt - nicht so gelungen. Dafür ein gesondertes Dankeschön.

Abschließend lud Frau Pfarrerin Cornelia Müller vom ausgezeichneten Förderverein "Lebendiges Hugenottenerbe e.V." für die nächste Preisverleihung im Herbst 2018 nach Groß-Ziethen in die Uckermark ein. Wir sollten der Einladung folgen, denn in der Uckermark gibt es ebenfalls ein Landin und das wäre doch mal eine gute Gelegenheit, vorher in dem Örtchen vorbeizuschauen.

Gert Dittrich

Einladung und Programm der Preisverleihung als PDF.

Anmerkung der Redaktion:
Sonja und Gert Dittrich stellten wieder ihren prachtvollen Hof zur Verfügung. Bei ihnen fühlten sich die Gäste willkommen und wohl umsorgt. Gert Dittrich knüpfte neue bzw. verstärkte vorhandene Kontakte mit Kompetenz und Humor. Für Beide an dieser Stelle ein herzliches Danke!


Der renommierte Fontaneforscher Dr. Paul Irving Anderson besucht Landin

Am Montag den 25.09.2017 besuchte der Fontaneforscher Dr. Anderson aus Chicago in Begleitung seiner Frau und der Vorsitzenden des Kulturzentrums Rathenow Landin und unser Kirchlein.
Er arbeitet zurzeit an der Analyse des Romans „Effi Briest“ und war auf der Suche nach Originalschauplätzen möglicher realer Personen, die dann von Fontane in dem Roman beschrieben wurden.

In einem angeregten Gespräch verabredeten wir, dass im Jahr von Fontanes 200. Geburtstag, er wurde am 30.12.1819 geboren, die öffentliche Vorstellung seiner Forschungsergebnisse in der dann wieder nutzbaren Landiner Kirche veranstaltet werden soll.
Wir waren uns einig, dass es sowohl für den Fontaneforscher als auch für den Förderverein ein ambitioniertes Ziel ist.

Gert Dittrich


25 Jahre Partnerschaft zwischen den Dörfern und Feuerwehren Sommerland und Landin!!!

Am 16.09.2017 jährte sich die Partnerschaft zwischen den Dörfern Sommerland und Landin zum 25. Male. So lange kooperieren auch die Feuerwehren beider Orte. Außerdem wurde vor 25 Jahren das dortige Spritzenhaus eingeweiht.
Dies nahm die Bürgermeisterin unserer Partnergemeinde Sommerland, Helga Ellerbrock, zum Anlass, ein Dorffest auszurichten. Da die Gemeinde Sommerland auch unser neuestes Vereinsmitglied ist, luden sie kurzerhand die Feuerwehr, unser Dorf und unseren Förderverein ein.

Und so machte sich eine kleine Delegation auf den Weg dorthin: Sandra und Lars für die Feuerwehr, Hanka für Feuerwehr, Ortsbeirat und Förderverein und Gert für den Förderverein. In der Feierstunde übergab die Bürgermeisterin unserer Ortsvorsteherin eine Urkunde und dem Förderverein eine Spende i.H. von 1.000,-€, die wir für die Sanierung der Landiner Kirche einsetzen werden. Hanka und Lars bedankten sich mit einem kleinen Präsent.

         
    

 
Insgesamt war es eine sehr interessante Reise für uns, die leider viel zu kurz war. Noch vor der Feierstunde zeigte uns Eckard aus Grönland in einer engagierten Exkursion das Entwässerungssystem des Marschlandes, welches in Schwarzwasser (natürlicher Abfluss) und Weißwasser (Abfluss durch Schöpfwerke) unterteilt wird, die lehmhaltigen Flächen werden durch Grüppen (langgezogene Furchen mit Drainagerohren) entwässert.
Nach der Feierstunde war Zeit zum Schwatzen, z.B. mit den Mitbegründern der Dorfpartnerschaft, Johannes Dietrich (für die Gemeinde) und Harald Sibbert (Gründungsmitglied und Wehrleiter a.D. der Feuerwehr und Ehrenmitglied der Landiner Feuerwehr), die dann mitteilten, dass die ersten Kontakte über die Jäger und den damaligen Bürgermeister Landins, Jürgen Müller, zustande kamen. Das erste Mal waren die Sommerländer Jäger nämlich schon vor 27 Jahren zu Gast in Landin. Die beiden Gesprächspartner besuchten auch oft mit ihren Gattinnen als Privatpersonen Landin und hielten und halten den Kontakt, vor allem mit Irmgard Siewert, auch ein Gründungsmitglied, aus Landin. Oder die Unterhaltung mit Petra und Klaus Thomsen, zwei Biobauern mit Leib und Seele. Allein ein Besuch ihres Betriebes ist schon ein guter Grund für eine erneute Reise in den Norden.

Insgesamt trafen wir nur gut gelaunte, nette und gastfreundliche Sommerländer, die wir hiermit alle herzlich gern zu uns nach Landin einladen.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und senden ein dickes Dankeschön für die großzügige Spende und die netten Begegnungen.

Gert Dittrich


Rückblick auf das Konzert vom 09.09.2017 mit "Herrn Kübler und den Landfräulein"

Der Sommer hatte sich leider schon verabschiedet und herbstlichem Wetter das Feld überlassen. So blickten die Organisatoren und Künstler des „Sommerkonzerts“ mit dem Quartett, Herr Kübler und die Landfräulein, häufig besorgt zum Himmel – bzw. auf die Wetter-App ihrer Handys. Aber zum Glück hörte zum Nachmittag der Regen auf und so konnten sich die etwa 110 Gäste ganz dem harmonischen Gesang der Landfräulein widmen.

Die anmutigen Sängerinnen mit ihren glockenhellen Stimmen wurden von einem einfühlsamen Pianisten, Herrn Thomas Kübler, mit spielerischer Leichtigkeit begleitet. Die wunderbare Katharine Weise führte mit intelligenter und humorvoller Rede durch das Programm. Die rustikale Atmosphäre der bis auf den letzten Platz gefüllten Scheune, das gut gelaunte Publikum und nicht zuletzt das gute Essen sorgten dafür, dass aus dem Abend ein ganz besonderes Kulturerlebnis wurde.

         

 
Und ganz nebenbei diente es auch einem guten Zweck, denn alle Einnahmen und Spenden werden für den Wiederaufbau der Landiner Kirche eingesetzt, die ja eines Tages auch mal solch schönen Konzerten Raum bieten soll.

Daher möchten wir uns bei allen Besuchern, fleißigen Spendern und tüchtigen Helfern bedanken. Der Abend war rundherum gelungen, alle Teilnehmer waren sich einig, dieses Konzert im nächsten Jahr noch einmal zu wiederholen.

Gert Dittrich


Altarkonservierung:
Endspurt bei der Sammlung der Konservierungskosten

Am Dienstag den 27.06.2017 fand in großer Expertenrunde die Begehung zur Erteilung der denkmalrechtlichen Genehmigung der Altarkonservierung in der Kirche statt. Das Kirchliche Bauamt, das Landesdenkmalamt und die Untere Denkmalschutzbehörde stimmten dem Konservierungskonzept der Restauratorin Frau Schulz zu. Die Arbeiten am Altar beginnen nun am 03.07.2017.

 
Wir haben bereits dank der großzügigen Spenden des Förderkreises Alte Kirche Berlin-Brandenburg, der Kirchengemeinde und privater Spender den größten Teil der Kosten in Höhe von ca. 3.300,-€ zusammen. Nun fehlen „nur“ noch 700,-€, jeder Beitrag ist willkommen.

Folgen Sie dem Link zu den Spendeninfos.


Das Benefiz-Konzert für den Erhalt der Landiner Kirche am 29.07.2017 war ein voller Erfolg

Zum 111. Jahrestag von Rudolf Steiners Vortrag in Landin “Das Gralsgeheimnis im Werk Richard Wagners” vom 29.07.1906 veranstaltete der Förderverein zur Erhaltung der Dorfkirche Landin e.V. wieder ein Benefiz-Konzert mit den Musikern Hans-Ulrich Fehlmann - Klarinette (in der Stimmung a' = 432 Hertz) und Martin Jacobi - Klavier (in der Stimmung a' = 432 Hertz). Zwischen den musikalischen Beiträgen las Alma Wichmann Erlen einige Passagen aus dem demnächst erscheinenden Buch über Rudolf Steiners Wirken in seinem ersten Schülerkreis, dem auch Eugenie von Bredow, Gutsherrin in Landin, angehörte.
Schon vor dem Konzert und im Anschluss gab es bei einem Imbiss und Getränken die Gelegenheit zum Austausch und zu einem Gespräch mit den Künstlern.

         

 
Hier finden Sie weitere Konzert-Informationen als PDF zum Download.

Das Benefizkonzert war gut besucht und brachte ein tolles Spendenergebnis für die Kirche. Der Erlös fließt vollständig in die Instandsetzung des Landiner Kirchengebäudes.
Bei bestem Wetter konnten ca. 80 Gäste das virtuosen Spiel der beiden Künstler genießen, unterbrochen von den interessanten Lesungen.
Unser besonderer Dank gilt den drei Protagonisten des Abends, aber auch den vielen freiwilligen Helfern und nicht zuletzt den großzügigen Spendern.
In entspannter Atmosphäre und bei anregenden Gesprächen und Kerzenschein konnten wir den angenehmen Sommerabend ausklingen lassen.

         

 
Der Landiner Altar braucht jetzt unsere Hilfe, denn der Holzwurm wartet nicht!

Unser Plan war ja, erst das Gebäude sichern und dann das Interieur retten. Doch nun wird es immer klarer, dass die Wiedernutzbarmachung mehr Zeit benötigt, als uns lieb ist. Und damit rückt die Sicherung der noch vorhandenen originalen Innenausstattung wieder ins Blickfeld. Und ganz vorn auf der Dringlichkeitsliste steht der einzigartige Kanzelaltar, der 1736 von Ludwig von Bredow und dessen Ehefrau Johanne Wilhelmine von Bredow, geb. von Metzsch, gestiftet wurde. Der Altar weist starke Ablösungserscheinungen der Farbfassungen und aktiven Anobienbefall auf, d.h. wenn nicht bald etwas geschieht, löst sich der Altar in Holzstaub auf.

Die Restauratorin Annett Xenia Schulz, die hier im Havelland einige Referenzen, u.a. in Pessin, Ferchesar, Hohennauen und Wassersuppe vorweisen kann, hat bereits 2015 ein Gutachten über den Altarzustand gefertigt und die Konservierung angeboten. Die Kosten betragen brutto ca. 3.300,-€ und sie hält den Preis ihres Angebotes aus 2015 weiterhin aufrecht. Wir haben bereits einige Altarstifterbriefe verkauft und der Verkaufserlös wird zu 100% für die Konservierung des Altars eingesetzt – aber es fehlen immer noch über 3.000,-€ !!!

Daher unser dringender Appell an alle Freunde der Landiner Kirche und des historischen Kunsthandwerks: bitte helft, diese einmalige Kulturgut vor dem Untergang zu retten. Eine Beschreibung des Altars durch die Restauratorin finden Sie hier: PDF zur Ansicht und zum Download (ca. 3,2MB).

Jede noch so kleine Spende hilft.

Vielen Dank, Ihr
Gert Dittrich

Bankverbindung:
Mittelbrandenburgische Sparkasse
IBAN: DE94 1605 0000 1000 8855 06
BIC: WELADED1PMB
Konto: 1000 8855 06
BLZ: 160 500 00
Verwendungszweck: Altar-Rettung Landin

Die Spender werden, wenn sie möchten, auf der Altar-Retter-Liste veröffentlicht!


 
Auf dieser Webseite finden Sie Informationen zur Dorfkirche in Landin (Havelland) und zur Arbeit des Fördervereins, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, diese schöne Kirche zu erhalten und wieder nutzbar zu machen.
Wählen Sie aus dem Navigationsmenü auf der linken Seite die einzelnen Einträge aus, um zu den entsprechenden Informationen zu gelangen.
 

Bitte beachten Sie auch die Möglichkeiten, unsere Arbeit zu unterstützen:

z.B. mittels Spenden für den Erhalt der Landiner Kirche und durch den Erwerb von Altarstifterbriefen und Baustein-Urkunden.

Nähere Informationen finden Sie auf den entsprechenden Seiten in der Rubrik "Spenden" unter "Altar" und "Bausteine".

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